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Haushaltsgenehmigungen

 

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan der Gemeinde Schlangenbad für das Wirtschaftsjahr 2020 genehmigt. Damit haben wir sehr früh in diesem Jahr Handlungssicherheit und können mit der Umsetzung der geplanten Projekte beginnen. Möglich wurde dies dadurch, dass der Haushalt wie auch in früheren Jahren in der Oktober-Sitzung der Gemeindevertretung eingebracht, in der Sitzung im Dezember 2019 verabschiedet und vom Regierungspräsidium zeitnah genehmigt wurde.

Dies ist zum einen auf die gute und schnelle Vorbereitung durch die Beschäftigten in der Kämmerei und zum anderen durch die konstruktiven Haushaltsberatungen im Gemeindevorstand, dem Finanzausschuss und der Gemeindevertretung zurückzuführen. Der Ergebnishaushalt weist Erträge von rund 14,5 Millionen € und Aufwendungen von rund 14 Millionen € aus und damit einen Überschuss von rund 500.000 € für das laufende Haushaltsjahr. Bereinigt um Sondereffekte beträgt der Überschuss allerdings ca. 170.000 €.

Soweit sich die vorläufigen Zahlen der vergangenen drei Haushaltsjahre in der Prüfung der Jahresabschlüsse bestätigen, wird die Gemeinde Schlangenbad vorzeitig aus dem Schutzschirm entlassen werden.

Trotz der durchaus positiven Entwicklungen in den vergangenen Jahren, bereitet der Stand der investiven Verbindlichkeiten Sorge. Zu Beginn des Jahres 2020 beliefen sich die Darlehensschulden der Gemeinde auf rund 16,1 Millionen €. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2.493 € pro Einwohner und liegt auf einem hohen Niveau.

 

Aufgrund des weiterhin bestehenden Investitionsstaus bei der Infrastruktur (u.a. Straßen, Kanalisation, Liegenschaften), ist ein weiterer Anstieg der Darlehensschulden in den kommenden Jahren vorprogrammiert.


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