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Projekte in Niedergladbach werden gefördert

 

Am späten Nachmittag des 16. März begrüßt Bürgermeister Marco Eyring den Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, Herrn Egenolf vom Amt für den ländlichen Raum und Vertreter aus dem Ort sowie der Steuerungsgruppe IKEK in der Ortsmitte Niedergladbach.
Das Programm des integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes, kurz IKEK, ist ein wichtiger Meilenstein im Sinne der Dorfentwicklung. Ziel ist es in verschiedenen Ortsteilen unterschiedliche Projekte voranzubringen und Dörfer im ländlichen Raum als lebendigen Lebensraum zu gestalten.
Seit 2014 wurden insgesamt 16 öffentliche und 17 private Projekte gefördert. „Insgesamt sind Investitionssummen von 1,9 Millionen geflossen“ berichtet Landrat Kilian. Dabei kamen 650.000 Euro an Fördermitteln den kleinen Ortsteilen zugute.
Der Ortsmittelpunkt Niedergladbach soll sich nicht nur optisch weiterentwickeln, sondern auch als Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger fungieren und die Lebensqualität steigern.
 
Menschen setzen sich für ihren Ortsteil mit Herzblut ein
Es zeigt, dass die Menschen sich vor Ort mit Herzblut einbringen und Planungsprozesse vorantreiben. „Das kommt von der Basis und wird nicht übergestülpt“ zeigt sich der Landrat beeindruckt von dem großen Engagement der Schlangenbaderinnen und Schlangenbader und spricht Bürgermeister Eyring sowie dem Ortvorsteher Karl-Heinz Roos und Jan Zuber, Mitglied des Ortsbeirates Niedergladbach, ein herzliches Dankeschön aus. „Das neue Bild der Ortsmitte wird viele private Engagements nach sich ziehen“, ist sich der Landrat sicher.
Unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln überreichte Kilian den Zuwendungsbescheid in Höhe von 12.525 Euro an den Schlangenbader Bürgermeister und wünscht bei diesem Projekt viel Erfolg und dass die Gruppe auch weiterhin so gut zusammenhält.
 
Zuwendung kommt Ehrenmal zugute
Mit diesem Geld soll das Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege restauriert werden. Wasserschäden werden abtragen und das Fundament wird stabilisiert und wieder neu errichtet. Des Weiteren soll die Gedenktafel ein Kupferdach als Witterungsschutz bekommen.
Eyring freut sich, dass er die Maßnahme umsetzen und gestalten kann. Niedergladbach ist besonderer Profiteur, der Fördermittel des Landes Hessen, da gleich mehrere Projekte umgesetzt werden können. Eyring wünscht sich dadurch auch einen gewissen Schub für die Niedergladbacher. Gerade auch in den westlichen Ortsteilen ist es wichtig, einen Ort für Zusammenkünfte zu haben und hofft auf ein Einweihungsfest, wenn die Pandemie wieder besser unter Kontrolle ist.
Ein großer Dank des Landrates, aber auch seitens aller Beteiligten und aller Schlangenbaderinnen und Schlangenbader geht an Frau Kühn vom Ländlichen Raum.
 
Bürgerschaftliches Engagement steht im Vordergrund

Egenolf betont, dass Dorfentwicklung nicht zwischen Kommunen und einer Fachverwaltung stattfindet, sondern das bürgerschaftliche Engagement besonders im Vordergrund steht. Die Entwicklung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes ist die Grundlage, um hier überhaupt agieren zu können. Sehr viele ehrenamtliche Stunden in den verschiedenen Arbeitsgruppen und aus den verschiedenen Ortsteilen werden hier erbracht. Über die Dauer von 8 Jahren begleitet die Steuerungsgruppe diesen Prozess. Auch hier engagieren sich Leute aus den verschiedenen Ortsteilen und arbeiten konstruktiv zusammen. Egenolf weist noch einmal auf den Artikel aus der März-Ausgabe der Schlangenbader Nachrichten „Dorfentwicklung Schlangenbad 2014 – 2023“ hin, in dem die über Förderung von Privatmaßnahmen informiert wird. „Nutzen Sie die Chance und setzen Sie sich mit unserem Beratungsbüro in Verbindung“ appelliert Egenolf. Das Land Hessen gibt Rückenwind im kommunalen und im privaten Bereich. 

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