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Corona-Hilfe Schlangenbad - Bürgerhaus Wambach wird zum lokalen Impfzentrum

 

Wambach. In Kooperation mit dem Rheingau-Taunus-Kreis wurde am 1. April 2021 ein lokales Impfzentrum im Bürgerhaus Wambach eingerichtet. Nachdem in einer Hau-Ruck-Aktion der Gemeindeverwaltung über 540 Briefe gedruckt, kuvertiert und an Personen, die am 15.03.2021 über 80 Jahre alt sind, versendet wurden, erhielten am 1. April 2021 Seniorinnen und Senioren im Bürgerhaus Wambach ihre Erstimpfung und am 22. April 2021 ihre Zweitimpfung gegen das Coronavirus.
Bürgermeister Marco Eyring durfte sich über viel Lob und Dankbarkeit seitens der Senioren freuen, die das Angebot, sich in ihrer Heimatgemeinde impfen zu lassen, sehr gerne angenommen haben. Auch Kerstin Otto, Mitarbeiterin von Bürgermeister Eyring, freut sich, dass alles reibungslos funktionierte. Trotz der knapp bemessenen Zeit, war es Dank des guten Netzwerkes in Schlangenbad kein Problem das Bürgerhaus in ein Impfzentrum umzufunktionieren. 
 
Alle packen mit an
Die Sportgemeinschaft Wambach 1956 e.V. stellte ihre roten Pavillons zur Verfügung, der Bauhof half beim Aufbau und die noch benötigten Lampen stellte die Seniorenresidenz zur Verfügung. Noch morgens vor der Öffnung wurden Einbahnstraßenschilder aufgehängt, Pfeile auf den Boden gesprüht und die Wege mit Absperrbändern gekennzeichnet. „Das ist dringend notwendig, damit sich die Menschen so wenig wie möglich begegnen und die Abstände eingehalten werden“, erklärt der Rathauschef. 
Als Sichtschutz dienten Tischtennisplatten, die mit roten Zeltteilen abgehängt wurden. Franziska Besier, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wambach und ausgebildetet Notfallsanitäterin, war an beiden Impftagen vor Ort und unterstützte Senioren auf dem Weg zu ihrer Impfung oder begleitete sie zurück zum Parkplatz.
 
Dank guter Organisation keine WartezeitenBürgermeister Marco Eyring im Gespräch mit den Senioren, die sich am Ende des ersten Impftages noch über eine kleine Überraschung freuen dürfen.
„Alle Impftermine waren in kürzester vergeben und es ist keine einzige Biontec-Impfdosis übriggeblieben“, berichtet Kerstin Otto. Da die Anzahl der impfwilligen Schlangenbader nicht durch 6 teilbar war, sind Personen von der „Nachrückerliste“ des Rheingau-Taunus-Kreises nachgerutscht. „Auf diese Nachrückerliste haben wir als Gemeindeverwaltung keinerlei Einfluss, erklärt Eyring. Alle 10 Minuten wurden 2 Impftermine vergeben, sodass längere Wartezeiten ausblieben. Am Eingang des Impfzentrums wurde durch Christian Dämgen von DC-Security zunächst die Temperatur gemessen und die Daten überrprüft. „Wer keinen Termin hat und die Voraussetzungen nicht erfülle, wird heute nicht geimpft“, stellt Dämgen klar, der auch den einen oder anderen Impfwilligen mit dem Hinweis, sich in Eltville impfen zu lassen, wegschicken musste. 
 
Inge Stecker bei ihrer Zweitimpfung. „Ich habe beide Impfungen sehr gut vertragen“
Um 16 Uhr verabschiedete sich der letzte Senior, das Impfteam packte alle Geräte zusammen und verabschiedete sich. „Ich bin froh, dass wir einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung beitragen konnten“, ist Bürgermeister zufrieden.
 
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